Einladung zur Bürgerversammlung am 06. Mai 2026

Der gesamte Bauprozess zielt darauf ab, den CO2-Ausstoß möglichst gering zu halten. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien soll das Gebiet nach fünfzehn Jahren in Errichtung und Betrieb CO2-neutral sein.

KaepseLE bietet Raum für vielfältige Wohnformen, die das gemeinschaftliche Zusammenleben fördern und neue Modelle des Wohnens in den Mittelpunkt stellen.

Beim Bau setzen wir auf natürliche und recycelbare Materialien, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch eine lange Lebensdauer garantieren. So schaffen wir ökologische als auch wirtschaftlich nachhaltige Gebäude.


Von Meilensteinen auf der Baustelle bis hin zu wichtigen Veranstaltungen und Pressemitteilungen. Hier erfahren Sie, was sich gerade tut.
Das KaepseLE in Leinfelden-Echterdingen geht in die nächste Phase: Mit einer öffentlichen Informations- und Dialogveranstaltung…

Mit klugen und mutigen Bauprojekten will die Internationale Bauausstellung 2027 zeigen, wie das Zusammenleben, Wohnen…

In einem Dialogverfahren entwickelten Investor:innen, Verwaltung und Planungsteams innovative Konzepte für das geplante, zukunftsweisende Quartier…

Aufnahme im IBA‘27-Netz
Konzeptvergabe an Bauträger
Dialogischer hochbaulicher Wettbewerb und Aufnahme als IBA’27-Projekt
Arbeitsphasen und Abstimmungen
IBA´27 Präsentationsjahr
Das neue Wohnquartier entsteht entlang der Goldäckerstraße zwischen den beiden Stadtteilen Leinfelden und Echterdingen.
Der Standort überzeugt sowohl durch die Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart mit optimaler Anbindung an wichtige Verkehrs- und Infrastrukturknotenpunkte als auch durch idyllische Naturkulissen wie das nur wenige Minuten entfernte Naherholungsgebiet Siebenmühlental.

Im Rahmen des KaepseLE-Projekts wurden zentrale Themen wie emissionsfreies Bauen, Klimaschutz und -anpassung sowie die Integration von Pflanzen und natürlichen Stoffkreisläufen in den Mittelpunkt gestellt. Diese Aspekte sind entscheidend für die nachhaltige Ausrichtung des Quartiers. Durch innovative Energievernetzung und die Berücksichtigung der spezifischen lokalen Gegebenheiten in Leinfelden-Echterdingen verfolgt das Projekt das Ziel, ein zukunftsweisendes und umweltfreundliches Wohnquartier zu schaffen.
Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Drei- bis sechsgeschossige Gebäude in modularer Holzbauweise bilden die bauliche Grundlage. Nachhaltige Bauweisen und ressourcenschonende Technologien tragen dazu bei, diesen Ansatz umzusetzen.
Im Zentrum von KaepseLE steht der Anspruch, vollständig emissionsfreie Baustandards einzuhalten und damit zur CO₂-Reduktion sowie zu einem klimaneutralen Lebensraum beizutragen.
Die Integration von Grünflächen, die Förderung der Biodiversität und Ansätze wie Urban Gardening tragen dazu bei, die Natur stärker in den urbanen Raum einzubinden. Begrünte Fassaden, Dachgärten und naturnahe Gemeinschaftshöfe schaffen grüne Räume im Quartier. Pflanzen sind dabei nicht nur dekorativ, sondern verbessern auch die Luftqualität und steigern das Wohlbefinden der Bewohner.
Baumaterialien und andere Ressourcen werden effizient eingesetzt, möglichst lange genutzt und wiederverwendet. Dabei kommen auch Recycling-Materialien sowie lokal verfügbare Baustoffe zum Einsatz, um Transportwege zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.
Die Energieversorgung basiert auf einem intelligenten, vernetzten System. Erneuerbare Energien werden gezielt eingesetzt und unterschiedliche Energiequellen miteinander verbunden, um eine effiziente und nachhaltige Versorgung zu ermöglichen.
Leinfelden-Echterdingen ist der Ort, an dem das KaepseLE-Projekt realisiert wird. Das Vorhaben steht damit in enger Verbindung zur Stadt und ihrer Entwicklung. Wie bei anderen lokalen Projekten, etwa der „FilderhalLE“, zeigt sich auch hier der starke Bezug zur Region und zur Gemeinschaft vor Ort.



Um im Goldäckergebiet ein zukunftsweisendes Quartier zu entwickeln, wurde ein mehrstufiger Architektur- und Planungswettbewerb durchgeführt.
Das Gebiet gliedert sich in drei Baufelder, für die jeweils eigene Konzepte entwickelt wurden. Architektur- und Landschaftsarchitekturteams entwickelten gemeinsam mit Investoren ihre Entwürfe, aus denen eine Jury die überzeugendsten auswählte. Fokus lag auf Ideen für eine intelligente Nutzung von Flächen, der Förderung gemeinschaftlicher Wohnformen und der Integration moderner Mobilitäts- und Energiekonzepte. Die Entwürfe der Wettbewerbsgewinner sind nun Teil der Detailplanung für das KaepseLE-Quartier.
Studio Eder Krenn mit Rajek Barosch Landschaftsarchitekten (Wien)
weisenburger projekt GmbH
Das nördliche Baufeld verbindet Wohnen mit sozialen Angeboten, unter anderem für Familien und Kinder.
Es entstehen rund 79 geförderte Wohneinheiten von Mikroapartments bis hin zu größeren Familien-wohnungen mit flexiblen Grundrissen. Gebaut wird in einer Holz-Hybrid-Bauweise, die Betonteile werden durch Recyclingbeton ergänzt.
Herrmann und Bosch Architekten mit Bäuerle Landschaftsarchitektur und Stadtplanung (Stuttgart)
Gapp Objektbau GmbH
Das zentrale Baufeld bildet einen sozialen Treffpunkt im Quartier. Hier entstehen rund 68 speziell konzipierte Seniorenwohnungen. Ein Gemeinschaftsraum und Laubengänge fördern Begegnungen im Quartier. Ein Bäcker sowie ein kleiner Selbstversorgungsladen erleichtern den Alltag durch kurze Wege. Die Gebäude werden hauptsächlich in Holzbauweise errichtet, teilweise mit regionalem Bauholz.
Duplex Architekten mit Sass Glässer Landschaftsarchitekten (Düsseldorf / Berlin)
Investoren: Strenger Bauen und Wohnen GmbH
Im südlichen Baufeld entstehen 123 freifinanzierte Wohnungen sowie eine automatische Quartiersgarage mit Platz für 185 PKWs und 230 Fahrräder. Diese innovative Mobilitätslösung ermöglicht weitgehend autofreie Flächen sowie ein gemeinschaftlich nutzbarer Quartiershof. Beim Bau wird auf nachhaltige Materialien wie Holz, recycelter Beton und Lehmbauelemente gesetzt.
Hier gibt es alle alle Wettbewerbsunterlagen zur Ansicht und den aktuellen Entwurfsstand:
Das KaepseLE-Projekt ist Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA’27). Die IBA ist ein internationales Format, das visionäre Bauprojekte, innovative Architektur, nachhaltige Stadtentwicklung und neue Formen des Zusammenlebens sichtbar macht.
Für die Bauausstellung 2027 richtet sich der Blick auf die Region Stuttgart und die zentrale Frage: Wie leben, wohnen und arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter?
Mit der Mission, bezahlbaren Wohnraum in klimaneutralen Gebäuden zu schaffen, wurde KaepseLE als Projekt der IBA’27 ausgewählt.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr über das KaepseLE-Projekt erfahren? Treten Sie mit uns in Kontakt – wir freuen uns, Ihnen weiterzuhelfen und alle Ihre Fragen zu beantworten!